Transnasale Katheterelektrode
NerveStim Flex

NerveStim Flex Therapie
SPG Stimulation zur Behandlung von Gesichts- und Kopfschmerzen
Klinische Herausforderungen in der Behandlung von Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen
Täglich leiden 15,8 % der Weltbevölkerung unter Kopfschmerzen. Damit gehören Kopfschmerzerkrankungen zu einer der weltweit am häufigsten und belastendsten Erkrankungen.1 Kopf- und Gesichtsschmerzen werden überwiegend medikamentös behandelt. Dies kann jedoch mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sein und unterliegt häufig Dosierungsbeschränkungen oder Kontraindikationen.2
Ein therapeutisches Ziel für die Behandlung von Gesichtsschmerzen und Kopfschmerzen ist das SPG. Es handelt sich um ein paariges parasympathisches Ganglion, das in der Fossa pterygopalatina (Flügelgaumengrube) liegt und mit sensorischen, sympathischen sowie parasympathischen Nervenfasern verbunden ist. Durch seine Verbindungen zum Trigeminus und Gesichtsnerv (Nervus facialis) stellt es einen Konvergenzpunkt für autonome und nozizeptive Signalwege dar und und bietet somit einen vielversprechenden Ansatz zur Modulation von Kopf- und Gesichtsschmerzen.3
SPG – Ein Konvergenzpunkt
Die Stimulation des SPG kann die neuronale Signalverarbeitung beeinflussen und ist darauf ausgelegt, die Schmerzübertragung sowie damit verbundene autonome Symptome zu modulieren. Mögliche Ergebnisse sind: Verringerung der Schmerzintensität, Reduktion autonomer Begleitsymptome und Unterbrechung pathologischer Reflexkreisläufe.
Die transnasale SPG Stimulation eignet sich sowohl für die stationäre als auch für die ambulante Behandlung, da kein Implantat erforderlich ist.

Für die NerveStim Flex Therapie hat PAJUNK® beide erforderlichen Komponenten entwickelt: die transnasale Katheter-Elektrode NerveStim Flex, die für die SPG Stimulation konzipiert wurde, sowie den NerveStim Neuro, ein Stimulationsgerät für die Schmerztherapie.
Hauptmerkmale der NerveStim Flex Therapie
Medikamentfreie SPG Neuromodulation
Modulation des SPG durch elektrische Stimulation ohne die Verabreichung systemischer Medikamente. Dies kann dazu beitragen, den Bedarf an Schmerzmitteln und das Risiko damit verbundener Nebenwirkungen zu reduzieren.
Nicht-chirurgisch invasive SPG Stimulation
Elektrische Stimulation des SPG über einen transnasalen Katheter mit integrierter Elektrode, entwickelt zur Modulation des SPG ohne die mit chirurgischen Eingriffen verbundenen Komplikationen.
Individualisierte Therapie hinsichtlich Dauer und Frequenz
Entwickelt, um eine patientenindividuelle Neuromodulationstherapie zu ermöglichen.
In multimodale Schmerztherapiekonzepte integrierbar
Transnasaler Katheter mit dualer Funktionalität, entwickelt zur Verabreichung entweder elektrischer Stimulation oder eines Lokalanästhetikums an das SPG.

NerveStim Flex Übersicht

NerveStim Flex Eigenschaften & Vorteile

Großer kugelförmiger Stimulationskopf
- Entwickelt für eine vergrößerte Kontaktfläche bei unterschiedlichen Kontaktwinkeln.

Eine seitliche Öffnung
Bei 5 mm:
- Ermöglicht eine alternative Behandlung mit Lokalanästhetika.

Stimulationsdraht
Leitet den Strom zum Stimulationskopf:
- Zur Unterstützung der Knickstabilität.

Tiefengraduierung
360°-Markierungen auf den ersten 10 cm in 1-cm-Schritten:
- Zeigt die Einführtiefe des Katheters in die Nasenhöhle an.
- Unterstützt die Kontrolle der Position des NerveStim Flex.

Besondere Designmerkmale
Machen den Katheter weich und flexibel:
- Soll Verletzungen der Nasenschleimhaut verhindern.
- Entwickelt für einfaches Einführen der NerveStim Flex in die Nasenhöhle.

Extralange transnasale Katheterelektrode
- Entwickelt für eine einfache und komfortable Fixierung des NerveStim Flex während der Stimulation.
NerveStim Flex Ordering Info
| Item description |
LUER Item no. | Purchase Unit |
|---|---|---|
| 20G x 300mm (12") | 1142-10-300 | 10 |
| Item description | 20G x 300mm (12") |
|---|---|
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LUER Item no. | 1142-10-300 |
| Purchase Unit | 10 |
NerveStim Neuro
Studien:
1 Stovner L. J. et al. (2022). The global prevalence of headache: an update, with analysis of the influences of methodological factors on prevalence estimates. The Journal of Headache and Pain, 23(1): 34.
2. Goadsby P. J. et al. (2019). Safety and efficacy of sphenopalatine ganglion stimulation for chronic cluster headache: a double-blind, randomised controlled trial. The Lancet Neurology, 18: 1081–1090.
3. But M. et al. (2025). A Novel Method of Noninvasive Sphenopalatine Ganglion Stimulation in Craniofacial Pain: Case Series and Literature Review. Neuromodulation, 1–28.
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