Stoppt unkontrollierte Hochdruckinjektionen
bei peripheren Nervenblockaden

NerveGuard

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NerveGuard

Stoppt unkontrollierte Hochdruckinjektionen bei peripheren Nervenblockaden

Das Risiko einer peripheren Nervenverletzung bleibt eine schwerwiegende Komplikation, mit einer berichteten Inzidenz an postinterventionellen Neuropathien von bis zu 3 %. Die Ursachen umfassen direkte Traumata durch die Kanüle, chemische Schädigungen durch Lokalanästhetika oder Adjuvantien sowie Ischämien infolge einer Vasokonstriktion der den Nerv versorgenden Gefäße.2

Ein zentraler Faktor, der die Entstehung solcher Nervenverletzungen beeinflusst, ist die Injektionstechnik – insbesondere die Kontrolle des Injektionsdrucks. Studien haben gezeigt, dass ein Injektionsdruck von 15 bis 20 psi mit einer sicheren Platzierung der Kanüle vereinbar ist. Wird dieser Schwellenwert überschritten, insbesondere während der initialen Injektion (Eröffnungsinjektionsdruck), kann dies auf eine intraneurale Lage hindeuten – mit potenziell erheblichen Folgen.2

Studien zeigen, dass der Injektionsdruck derzeit das einzige objektive Kriterium zur Erkennung eines Kontakts zwischen Kanüle und Nerv darstellt.3 Der Einsatz der subjektiven „Handgefühl“-Technik zur Vermeidung hoher Injektionsdrücke ist leider nicht zuverlässig, da Studien auch bei erfahrenen Anwendern entsprechende Unsicherheiten gezeigt haben.1 

Der NerveGuard ist ein Einweg-Inline-Manometer4 und fungiert als Hard-Stop-Limiter5 bzw. Druckbegrenzer.4 Die Inline-Druckmessung weist eine hohe Sensitivität für die Erkennung eines Kontakts zwischen Kanüle und Nerv auf.6 Dadurch wird die Identifikation einer ungeeigneten Kanülenposition ermöglicht und Injektionen mit übermäßigem Druck werden reduziert.7 

NerveGuard Übersicht

NerveGuard Eigenschaften & Vorteile

Stoppt bei ≥15 psi
  • NerveGuard stoppt den Flüssigkeitsfluss automatisch bei 15 psi bevor eine intraneurale Injektion stattfinden kann.
Eindeutige Druckbegrenzung
  • Eine Interpretation der Injektionsdruckdaten ist nicht erforderlich, wodurch Interpretationsfehler vermieden werden können.4,5 
     
Flexible Platzierung
  • Der NerveGuard ist dafür ausgelegt, während peripherer Nervenblockaden zwischen Spritze und Zuspritzschlauch platziert zu werden.4 Alternativ kann er direkt auf den Kanülenansatz angebracht werden. 
     
Kompakt und kompatibel
  • Voll funktionsfähig ohne den Bedarf an zusätzlichen Komponenten.
Keine Ablenkung
  • Der Anwender kann sich auf andere Aspekte der Überwachung konzentrieren, wie z. B. den Nachweis einer korrekten Ausbreitung im Ultraschallbild oder das Vorhandensein von Blut im Zuspritzschlauch.4 
     

NerveGuard Ordering Info

NerveGuard
Item description NerveGuard | einzeln | steril | für Single Shot Anwendungen in den Durchmessern 20G/21G/22G
LUER
Item no.
001151-38M
NRFit®
Item no.
001163-38M
Purchase Unit 10

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Regionalanästhesie Katalog

Studien:

1, 5 Herreweghe I. V. et al. (2020). Injection Pressure Monitoring Devices: A Review by NYSORA-Europe. Anesthesiology News Special Edition, 101–104.
2, 4 Gadsden, J. (2018). Current devices used for the monitoring of injection pressure during peripheral nerve blocks. Expert Review of Medical Devices, 15(8): 571–578.
3, 7 Lee, C. C. M. et al. (2021). Recent Advances in Regional Anaesthesia. In: Chakraborty, A. (2021). Blockmate - A Practical Guide for Ultrasound Guided Regional Anaesthesia. Springer Nature Singapore Pte Ltd, 167–181.
6 McLeod G. A. (2021). Novel approaches to needle tracking and visualisation. Anaesthesia, 76 (1): 160–170.

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